Warum verklagt BASF Apple wegen Face ID?
Kurz gesagt
BASF wirft Apple in einer US-Klage vor, für Face ID Verfahren zur Erkennung von Haut und Materialien zu nutzen, die die Tochter trinamiX entwickelt und mit sieben Patenten geschützt hat. Genannt werden iPhone 15, 16 und 17, das iPhone Air sowie mehrere iPad-Pro-Modelle. Für Nutzer ändert sich vorerst nichts: Face ID funktioniert weiter.
BASF hat Apple in den USA verklagt. Der Vorwurf: Apple nutze für Face ID Verfahren zur Erkennung von Haut und Materialien, die die BASF-Tochter trinamiX entwickelt und durch sieben Patente geschützt hat. In der Klage genannt werden iPhone 15, 16 und 17, das iPhone Air sowie mehrere iPad-Pro-Modelle, darunter die mit M4 und M5. BASF fordert Schadenersatz in nicht genannter Höhe und Unterlassung. Apple hat sich zunächst nicht geäußert.
Woher die Technik stammt
Sie geht laut BASF auf Forschung an organischen Solarzellen zurück; trinamiX wurde 2015 ausgegründet, um 3D- und Materialerkennung weiterzuentwickeln. Es geht um die Fähigkeit, echte Haut von einem Foto oder einer Maske zu unterscheiden, also um den Teil, der Face ID sicher macht. Bei der Einführung 2017 mit dem iPhone X seien die beanstandeten Verfahren noch nicht im Einsatz gewesen, erst bei späteren Weiterentwicklungen.
Was das für Sie heißt
Vorerst nichts. Face ID funktioniert weiter. Ein Verkaufsverbot ist in solchen Verfahren zwar denkbar, entschieden ist aber nichts. Wir berichten trotzdem, weil der Fall zeigt, wie viel deutsche Industrieforschung in einem Gerät steckt, über das sonst nur als Konsumprodukt geredet wird.
Was heißt das für Ihre Geräte?
Im Erstgespräch sehen wir uns an, was dieser Beitrag für Ihre Macs, iPhones und iPads konkret bedeutet. Sie bekommen eine klare Einschätzung, ohne dass Sie etwas bestellen müssen.
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