Warum ist es in Agenturen nie nur eine IT-Baustelle?
Kurz gesagt
Weil IT in Agenturen selten geplant, sondern repariert und nachgekauft wächst. Hinter dem langsamen Rechner stehen oft ein voller Speicher, Projektdaten auf privaten Platten, doppelt bezahlte Lizenzen und ein offenes WLAN. Einzeln beherrschbar, zusammen eine Struktur auf Zufall. Der Ausweg beginnt mit einer Bestandsaufnahme, nicht mit neuer Technik.
Wenn eine Agentur anruft, ist es fast nie eine einzelne Baustelle. Der erste Satz lautet meistens: der Rechner ist zu langsam. Dann stellt sich heraus, dass der Speicher voll ist. Dann, dass Projektdaten auf privaten Platten liegen. Dann, dass zwei Leute dieselbe Lizenz abonniert haben. Dann, dass das WLAN offen ist.
Warum das kein Vorwurf ist
So wächst IT in einer Agentur: repariert und nachgekauft, wenn etwas nicht mehr geht. Der Inhaber löst das Problem, das gerade brennt, und kehrt zur eigentlichen Arbeit zurück. Bis zum nächsten Anruf. Jedes Thema wäre für sich beherrschbar. Zusammen ergeben sie kein System, sondern eine Struktur, die auf Zufall gebaut ist.
Wo der Ausweg beginnt
Nicht bei der Technik, sondern damit, einmal aufzuschreiben, was da ist:
- welche Geräte im Einsatz sind und wem sie gehören,
- welche Lizenzen laufen und auf welches Konto,
- wer worauf Zugriff hat,
- wo die Projektdaten tatsächlich liegen.
Aus dieser Bestandsaufnahme entsteht ein Bild, aus dem Bild eine Reihenfolge und aus der Reihenfolge ein Plan, der im laufenden Betrieb umsetzbar ist. Bei iTechGenius heißt dieser erste Schritt Discovery: eine strukturierte Bestandsaufnahme der Apple-Umgebung. Sie ist als Beratung über die BAFA-Förderung förderfähig, wenn der Antrag vor Beginn bewilligt ist.
Mehr dazu auf unserer Seite IT für Kreativagenturen.
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Was heißt das für Ihre Geräte?
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