Was tun, wenn der Auftraggeber einen Sicherheitsfragebogen schickt?
Kurz gesagt
Ihn mit Belegen beantworten können. Konzernkunden geben Fragen zur Datensicherheit an ihre Agenturen weiter, weil sie selbst geprüft werden: Wo liegen die Daten, wer hat Zugriff, was passiert beim Austritt, wann wurde das Backup zuletzt zurückgespielt. Wer das vorher geordnet hat, gewinnt Aufträge, an denen andere scheitern.
Der Fragebogen kommt meistens nicht vor dem Pitch. Er kommt danach, wenn der Auftrag eigentlich schon vergeben war und die Verlängerung Formsache schien. Dann schickt der Konzernkunde ein PDF mit Fragen zur Datensicherheit.
Was darin typischerweise gefragt wird
- Wo liegen unsere Daten bei Ihnen?
- Wer hat Zugriff?
- Was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt?
- Gibt es ein Backup, und wann wurde es zuletzt wiederhergestellt?
Warum das keine Schikane ist
Eine Agentur, die mit Kundendaten arbeitet, ist Teil der Lieferkette ihres Auftraggebers. Auftraggeber werden ihrerseits geprüft, also geben sie die Fragen weiter.
Wo es in der Praxis hakt
Unangenehm ist nicht der Bogen, sondern ihn nicht ausfüllen zu können: Zugriffsrechte, die nie sauber gesetzt wurden. Ein Backup, das existiert, aber nie getestet wurde. Lizenzen auf dem privaten Konto eines Mitarbeiters, der längst weg ist. Das sind keine Einzelfälle, sondern die gewachsene Realität in vielen Agenturen, die nie einen Grund hatten, das zu sortieren.
Was das für Sie heißt
Wer die Antworten hat, gewinnt Aufträge, an denen andere scheitern. Nicht wegen besserer Kreativarbeit, sondern wegen Belegen. Die Belege entstehen vor dem Fragebogen: Zugriffsliste, getestete Rücksicherung mit Protokoll, Firmenkonten statt Privatkonten. Mehr auf der Seite IT für Kreativagenturen.
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Was heißt das für Ihre Geräte?
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