Glossar · IT-Sicherheit
Netztrennung (VLAN)
Auch genannt: Netzsegmentierung, Segmentierung, VLAN, Virtual LAN, virtuelles LAN
Netztrennung teilt ein Netzwerk in getrennte Bereiche (Segmente) auf, zwischen denen der Datenverkehr kontrolliert wird. Ein VLAN (virtuelles LAN) ist eine Möglichkeit, Segmente logisch voneinander zu trennen.
Bei der Netztrennung wird ein Netzwerk in Zonen und Segmente aufgeteilt. Das BSI fordert im IT-Grundschutz unter anderem, Clients und Server in unterschiedlichen Netzsegmenten zu platzieren, für Gastzugänge eigene Segmente einzurichten und in einem Segment nur Geräte mit ähnlichem Sicherheitsniveau zusammenzufassen. Die Kommunikation zwischen den Segmenten soll mindestens ein zustandsbehafteter Paketfilter kontrollieren.
VLANs trennen Segmente logisch, etwa auf demselben Switch. Das BSI verlangt, dass VLANs nicht überwunden werden können, und empfiehlt, bei sehr hohem Schutzbedarf keine VLANs einzusetzen.
Für Arztpraxen empfiehlt die KBV, medizinische Großgeräte in einem eigenen Segment des Praxis-Netzwerks zu betreiben. Das schafft bei einem Cyberangriff eine zusätzliche Hürde für das Gerät und die Patientendaten darauf. Mehr zur IT in Praxen lesen Sie unter IT für Arztpraxen.
Quellen
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der verlinkte Originaltext.
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