Glossar · IT-Sicherheit
VPN
Auch genannt: Virtuelles privates Netzwerk, Virtual Private Network, VPN-Tunnel
Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) baut über das Internet eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Gerät und einem VPN-Server auf. So lassen sich Daten auch über unsichere Netze geschützt übertragen.
Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und einem VPN-Server. Das BSI beschreibt diese Verbindung als „Tunnel“ durch das ungeschützte Internet: Die Daten werden am Eingang verschlüsselt und am Ende wieder entschlüsselt.
Im Berufsleben dient ein VPN laut BSI häufig dazu, Home-Office-Arbeitsplätze an das Unternehmensnetzwerk anzubinden oder Mitarbeitenden von unterwegs Zugriff auf zentrale Anwendungen und Daten zu geben. In öffentlichen WLAN-Hotspots verringert ein VPN das Risiko, dass Daten ausgespäht werden. Auch der Zugang zur Telematikinfrastruktur läuft über eine VPN-Verbindung, entweder über einen Konnektor oder über ein TI-Gateway.
Worauf Sie achten sollten: Verschlüsselt ist die Verbindung nur bis zum VPN-Server. Bei einem externen VPN-Anbieter läuft Ihr gesamter Datenverkehr über dessen Server, die Auswahl ist deshalb laut BSI Vertrauenssache. Mehr zur Absicherung lesen Sie unter Firewall und IT-Sicherheit.
Quellen
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der verlinkte Originaltext.
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