Glossar · IT-Sicherheit
Updates und Patch-Management
Auch genannt: Patch, Patchmanagement, Softwareupdate, Sicherheitsupdate, Änderungsmanagement
Patch-Management ist der geregelte Umgang mit Software-Updates: Updates werden bewertet, geplant, eingespielt und dokumentiert, damit bekannte Sicherheitslücken zeitnah geschlossen werden.
Mit Updates, auch Patches genannt, beseitigen Hersteller Fehler, schließen Sicherheitslücken oder ergänzen Funktionen. Das BSI bezeichnet Patches als eines der wirksamsten Mittel gegen Angriffe aus dem Internet. Das gilt für Betriebssystem und Browser ebenso wie für Office-Programme und alle anderen Anwendungen auf Computer, Tablet und Smartphone.
In Organisationen verlangt der IT-Grundschutz-Baustein OPS.1.1.3 ein Konzept für das Patch- und Änderungsmanagement, feste Zuständigkeiten, Regeln für automatische Update-Mechanismen und Rückfall-Lösungen. Patches müssen zeitnah nach Veröffentlichung bewertet und priorisiert werden. Für Arztpraxen verlangt die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV unter anderem, Updates für die dezentralen Komponenten der Telematikinfrastruktur zeitnah zu installieren.
Worauf Sie achten sollten: Das BSI empfiehlt, sich einen Überblick über alle eingesetzten Programme zu verschaffen und zu prüfen, für welche automatische Updates bereitstehen. Mehr lesen Sie unter Apple Business und Geräteverwaltung.
Quellen
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der verlinkte Originaltext.
Beiträge zu diesem Begriff
- Muss man auf macOS 27 wechseln, um sicher zu sein?Nein. Am selben Tag wie iOS 27 und macOS 27 kamen Sicherheitsupdates für die Vorgänger. Patchen ist dringend, der Umstieg ein Projekt.
- Repariert Apple das iPhone X noch?Nein. Apple führt das iPhone X als obsolet, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Sicherheitsupdates sind nicht mehr zugesagt.